Projektpartner
Volkswagen Interior Design 


Aufgabe
Gestaltung eines futuristischen Interieurkonzepts für das Jahr 2035, das künstliche Intelligenz, Mobilität und Emotionalität miteinander verbindet.


Zeitraum
Februar 2024 - Juli 2024
Recherche
Zu Beginn entstand ein Moodboard, das im Laufe des Projekts kontinuierlich erweitert wurde. Inspiration, Feedback und das weitere Vorgehen wurden festgehalten und methodisch abgearbeitet. 
Ideation
Es war es wichtig, möglichst weit und abstrakt zu denken. Eine Prämisse war, dass Emotionalität und User Journey im Vordergrund stehen sollten. Die daraus resultierende Verbindung zwischen Nutzer und Fahrzeug würden den Kern des finalen Konzepts ausmachen. Dafür wurde eine eigene Welt mit passendem Szenario entwickelt. ID.mate verbindet dabei die analoge und digitale Welt so miteinander, dass Vergangenheit und Zukunft durch eine omnipräsente AI sichtbar werden.
Brainstorming 
Es galt also die im Entwurfsprozess selbst definierten Prämissen Erinnerungen schaffen, Abenteuer erleben und Freiheit spüren mit den zuvor beschriebenen Aspekten zu verbinden. Im Laufe der Wochen entwickelte sich das Storytelling von ID.mate von einem "Reiseplaner" oder "cleveren Assistenten" zu einem umfassenden, emotionalen Begleiter.​​​​​​​​​​​​​
Entwurfsprozess
Als die Geschichte und die emotionale Bedeutung des Produkts deutlicher wurden, verlagerte sich der Designprozess hin zum physischen Objekt. Zunächst ging es darum, sich einer grundlegenden Gestaltungssprache anzunähern. Dafür wurden einfache Grundformen skizziert und eingegrenzt.
Nach diversen Konsultationen und Iterationen einigte man sich in Abstimmung mit den Betreuern auf eine präzisere Darstellung.
Anschließend wurden in skizzenhafter Form die einzelnen Komponenten, Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten des Konzepts erläutert.
Finalentwurf
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Abschließend wurde ID.mate in CAD modelliert und ist durch die folgenden, charakteristischen Merkmale gekennzeichnet:

- Verbindung analoger, digitaler und AI-basierten Elemente
- Darstellung emotionaler, auf den Nutzer zugeschnittener Inhalte
- Visualisierung wahrscheinlicher Zukunftsszenarien auf Basis des bisherigen Lebenswegs
- Nutzung von Sofortbild-, Print- die Augmented-Reality-Funktionen
- Umsetzung als physisches Device mit Ablagefächern, Projektoreinheit und Präsentationsfläche in der I-Tafel eines Fahrzeugs
Komponenten und Materialien
Funktionsweise
Funktionsweise
Komponenten
Komponenten
Materialität
Materialität
Details​​​​​​​
Befestigungsleiste für Sofortbilder
Befestigungsleiste für Sofortbilder
linkes Ablagefach für Ersatzfilm
linkes Ablagefach für Ersatzfilm
rechtes Ablagefach für Storage Unit
rechtes Ablagefach für Storage Unit
Funktionsweise
Da das Konzept ebenso auch durch eine analoge Sofortbildfunktion charakterisiert ist, sollte dieses System mitsamt seiner einfachen Funktionsweise ebenfalls visualisiert werden.
1. Öffnen des Filmfachs
1. Öffnen des Filmfachs
2. Einlegen der Fotokassette
2. Einlegen der Fotokassette
3. Schließen des Filmfachs
3. Schließen des Filmfachs
4. Betriebsbereit: Druck der Erinnerungen
4. Betriebsbereit: Druck der Erinnerungen
Durch die integrierte AR-Projektoreinheit können nicht nur die üblichen, fahrzeugspezifischen Inhalte dargestellt werden. Sie ermöglicht außerdem das Eintauchen in die beschriebene, emotionale Welt, die das System rund um den Nutzer aufbaut.
Modellbau und 3D-Druck 
Teil des Gesamtkonzepts ist eine portable Aufbewahrungsbox, welche Platz in den Schüben findet. Diese dient dazu, die analogen, Print-Erinnerungen zu sammeln und mitzunehmen. Die Umsetzung erfolgte als CAD-Modell und wurde anschließend 3D-gedruckt.
3D-gedruckes Transportbehältnis in 1:1
3D-gedruckes Transportbehältnis in 1:1
Funktionsweise des Objektes
Funktionsweise des Objektes
AI-generierter Film (Juni 2024)
Dem Thema entsprechend wurde intensiv mit diversen AI-Programmen gearbeitet. Darunter fällt die fotorealistische Erstellung von Bild- und Videomaterial, aber auch die Soundeffekt-, Musikgenerierung. Der Schnitt erfolgte in Adobe Premiere Pro.
Aufgrund der schnellen Weiterentwicklung von AI-Technologien wirken einige Sequenzen heute (Stand Februar 2026) überholt und könnten gegenwärtig detaillierter und noch realistischer umgesetzt werden. Der Kurzfilm als gewählte Darstellungstechnik erfüllt jedoch nach wie vor seinen Zweck: die Idee und die gewünschte Emotionalität, welche das Konzept ausmachen, zu vermitteln.

weitere Projekte

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